EuroPilot Connect

Pilot Community App: Piloten-Netzwerk in der Flug-App

Aktualisiert am 11. September 2026 · Tim Krauss

Kurz gesagt: Eine Pilot Community App ist ein soziales Netzwerk für Piloten mit Profil, Feed und Nachrichten. Die meisten Angebote in diesem Feld sind eigenständige Communities neben deinem Navigationsprogramm, nicht darin. EuroPilot Connect baut das Netzwerk in dieselbe App wie Planung und Karte. Der praktische Unterschied: Du teilst deine geplante Route als Route mit Schenkeln und Zahlen, nicht als Bildschirmfoto.

Wer nach einer Pilot Community App sucht, findet in Deutschland ein erstaunlich volles Feld. Es gibt gut gemachte, teils preisgekrönte Angebote, und die meisten davon machen ihre Sache gut. Was in den Ergebnislisten kaum jemand ausspricht, ist die Frage dahinter: Warum ist das Piloten-Netzwerk eigentlich fast immer eine andere App als die, mit der du fliegst?

Dieser Beitrag beantwortet das. Er zeigt zuerst, wie die Landschaft aussieht, dann, wie das Netzwerk in EuroPilot Connect konkret funktioniert, und am Ende, was es noch nicht kann. Ich habe die App selbst gebaut, neutral bin ich also nicht. Deshalb steht der Abschnitt über die Lücken weiter unten trotzdem ungekürzt drin.

EuroPilot Connect ist aus dem Sport- und Segelfliegerclub Bad Waldsee-Reute heraus entstanden, zu Hause auf EDMZ, 660 Meter Gras, Bahn 14/32, nicht am Reißbrett einer Softwarefirma. Viele im Team haben eine Pilotenlizenz, geflogen und erprobt wird auf Bristell LSA, Comco Ikarus C42 C und Robin DR400, also quer über Ultraleicht und Echo-Klasse.

Was ist eine Pilot Community App?

Eine Pilot Community App ist eine App, in der Piloten ein eigenes Profil führen, einander folgen, Flüge und Bilder teilen und miteinander schreiben. Der Unterschied zu Instagram oder WhatsApp liegt nicht in der Technik, sondern im Kontext: Das Profil kennt Flugstunden, Lizenzarten und Berechtigungen, der Beitrag kennt Flugplätze, und die Leute auf der anderen Seite verstehen, warum ein Anflug auf einen 660-Meter-Grasplatz eine Geschichte wert ist.

Praktisch nutzen Piloten so eine App für vier Dinge: Flüge und Fotos zeigen, Fragen zu fremden Plätzen stellen, Mitflieger und Vereinsleute finden, und Termine wie Fly-ins verabreden.

Warum liegt die Community meist in einer zweiten App?

Weil die meisten Community-Angebote bewusst keine Navigations- oder Planungsprogramme sind. Das ist keine Unterstellung von mir, das schreiben die Anbieter selbst.

RunwayMap etwa stellt auf der eigenen Website ausdrücklich klar, dass die App kein Flugplanungswerkzeug ist, und verweist für die Navigation auf etablierte Planungssoftware. Der Anbieter nennt nach eigenen Angaben über 20.000 Flugplätze, dazu Pilotenberichte, Anflugvideos, Webcams und Wetter, und bietet einen Export des Flugziels nach Garmin Pilot oder SkyDemon an. Das ist eine klare, ehrliche Arbeitsteilung, und für viele Piloten funktioniert sie gut.

Daneben stehen weitere deutschsprachige Angebote, jedes mit eigenem Zuschnitt. Die Kurzbeschreibungen stammen von der jeweils verlinkten Quelle, bei FollowMe von einem Beitrag der flugrevue:

AngebotPositionierung laut verlinkter Quelle
RunwayMapWeltweite Piloten-Community rund um Flugplätze, ausdrücklich kein Planungswerkzeug
Pilot SocialAviation-Community, Logbuch und Flugplätze
PilotenweltTreffpunkt für UL-, LAPL- und PPL-Piloten mit Mitgliederkarte und Events
FollowMeNetzwerk für Berufspiloten und Flugbegleiter rund um Dienstpläne

Ich empfehle ausdrücklich, dir die Seiten selbst anzusehen, statt meiner Zusammenfassung zu vertrauen. Leistungsumfang und Preise ändern sich, und ich bin hier Wettbewerber, nicht Schiedsrichter.

Die Folge dieser Arbeitsteilung ist aber oft dieselbe, egal wie gut die einzelne App ist: Deine Route entsteht in Programm A, erzählt wird der Flug in Programm B. Und wenn B die Route nicht als Route darstellen kann, landet am Ende ein Bildschirmfoto im Feed. Wie viele Apps bei dieser Aufteilung zusammenkommen, haben wir in einem eigenen Beitrag durchgezählt: Wie viele Apps brauchst du für einen VFR-Flug wirklich?

Wie sieht das Piloten-Netzwerk in EuroPilot Connect aus?

Es ist kein angebauter Bereich, sondern liegt auf denselben Daten wie Planung, Karte und Flugplatzinformationen. Drei Bausteine tragen es.

Das Profil

Dein Profil führt Flugstunden getrennt, also Gesamtstunden sowie SEP, MEP, IR und Segelflug, dazu Lizenzarten wie PPL, LAPL, CPL oder ATPL, Berechtigungen wie SEP, MEP, IR oder Nacht, deinen Heimatplatz als ICAO-Kennung, Land und Region sowie deinen Pilotentyp. Was davon auf deinem Profil auftaucht, steuerst du abschnittsweise: Beiträge, Updates, Flugberichte, Fotos, Fragen, Flugzeuge und Flugstunden haben jeweils einen eigenen Schalter. Das ganze Profil lässt sich zusätzlich auf privat stellen.

Bewusst nicht gespeichert werden Lizenznummer, ausstellende Behörde und Telefonnummer. Diese drei Felder gab es einmal und wir haben sie aus der Datenbank entfernt, weil ein soziales Netzwerk sie nicht braucht. Eine Lizenznummer ist für die Community ohne Nutzen und im Schadensfall ein Problem.

Du kannst anderen Piloten folgen. Ist ein Profil auf privat gestellt, wird aus dem Folgen automatisch eine Anfrage, die der andere annehmen oder ablehnen kann. Über die Pilotensuche findest du Leute nach Namen und nach Pilotentyp.

Der Feed

Der Feed hat drei Ansichten: Folge ich, Global und Verein. Unter „Folge ich" kannst du zusätzlich auf Freunde einengen, das sind die Leute, denen du folgst und die dir zurückfolgen. Unter „Global" kannst du in der mobilen App auf Routen oder Posts filtern, wenn dich gerade nur eines von beidem interessiert.

Beim Schreiben eines Beitrags legst du selbst fest, wer ihn sieht: global, nur der Verein oder nur Freunde. An einen Beitrag hängst du bis zu zehn Medien, die als Karussell zum Durchwischen erscheinen. Fotos, Videos und geteilte Routen liegen dabei gleichberechtigt nebeneinander, eine Route ist also ein Karussell-Element wie ein Bild.

Andere Piloten kannst du auf zwei Arten markieren: als Erwähnung im Text, und als Markierung direkt auf dem Bild an der Stelle, an der die Person zu sehen ist. Wer markiert wurde und das nicht möchte, entfernt die eigene Markierung selbst. Es gibt Likes, es gibt Kommentare mit Antworten darauf, Kommentare lassen sich ebenfalls liken, und du kannst Beiträge privat für dich merken. Dazu kommen Stories, die nach 24 Stunden verschwinden.

Nachrichten

Nachrichten gibt es als Einzelchat und als Gruppenchat, mit Namen, Bild und Beschreibung für die Gruppe und mit einer Adminrolle. Pro Vorgang lassen sich bis zu 50 Mitglieder auf einmal hinzufügen. Verlässt der letzte Admin die Gruppe, rückt automatisch jemand nach, damit eine Gruppe nie ohne Verantwortlichen dasteht.

An eine Nachricht hängst du bis zu zehn Anhänge, also Bilder, Videos und Dateien. Es gibt Reaktionen, Zitat-Antworten, Bearbeiten in den ersten 15 Minuten und Löschen, eine Volltextsuche über die Nachrichten sowie Haken für zugestellt und gelesen. In der Gruppe bedeutet der Lesehaken bewusst, dass alle gelesen haben, nicht einer.

Verschicken lassen sich außerdem ganze Objekte aus der App: eine Route, ein Beitrag, ein Termin, ein Pilotenprofil oder ein Flugzeug. Wer dir nicht schreiben soll, landet in der Blockliste. Und wenn dein Profil privat ist, kommen Nachrichten fremder Piloten zuerst in ein Anfragefach, das du freigeben oder ablehnen kannst.

Was passiert, wenn du eine Route teilst?

Das ist die Stelle, an der sich Netzwerk und Flugvorbereitung tatsächlich berühren, und sie hat uns einen Umbau gekostet.

In der ersten Fassung war eine geteilte Route ein Verweis auf die gespeicherte Route des Absenders. Das klingt sparsam und war ein Fehler: Wer seine Route später änderte oder löschte, änderte damit rückwirkend eine Nachricht, die längst verschickt war. Der Empfänger sah plötzlich etwas anderes, als ihm geschickt worden war.

Heute wird beim Teilen ein Schnappschuss angelegt. Er enthält den Namen der Route, alle Wegpunkte, die Abflug- und Zielkennung, Gesamtstrecke und geschätzte Flugzeit, die Planungsannahmen Reiseflughöhe, Reisegeschwindigkeit und Verbrauch, und eine Tabelle je Schenkel mit rechtweisendem Kurs, Distanz in NM, Zeit, Spritmenge und Höhe. Der Schnappschuss ist eingefroren. Änderst du deine Route danach, bleibt die verschickte Fassung, wie sie war.

Einen missweisenden Kurs rechnen wir bewusst nicht aus. Solange in der App kein Missweisungsmodell hinterlegt ist, zeigen wir lieber einen ehrlichen rechtweisenden Wert als eine erfundene Ortsmissweisung. Das Feld bleibt deshalb leer, und leer heißt hier „nicht bekannt", nicht „null Grad".

Zwei Details daran sind Absicht. Erstens wandert der Flugzeugtyp mit, das Kennzeichen dagegen nicht: Für den Empfänger ist relevant, dass die Zahlen von einer C42 stammen und nicht von einer DR400. Welches Flugzeug es genau war, geht ihn nichts an. Zweitens geht derselbe Schnappschuss an Einzelchats und an Gruppen, jeweils an bis zu 20 Empfänger beziehungsweise 20 Gruppen.

Im Feed funktioniert es entsprechend: Die Route erscheint als Kartenvorschau mit eingezeichnetem Streckenzug und Start- und Zielmarkierung, dazu Abflug- und Zielkennung, direkt im Karussell neben den Fotos.

Dass diese Zahlen etwas taugen, hängt daran, worauf die Planung aufsetzt. Der Datenbestand von EuroPilot Connect kommt primär von KEYVAN Aviation über eine kommerzielle ARINC-424-Lizenz, ergänzt durch openAIP und open flightmaps. KEYVAN ist einer von acht Betrieben mit einem gültigen Zertifikat für Datendienste (DAT) in der Liste zugelassener ATM/ANS-Organisationen der EASA, Stand der Liste 4. September 2026, Zertifikat EASA.AOA.DAT.033, Typ 1, ausgestellt am 10. Februar 2022. Zwei Einordnungen gehören zwingend dazu: Dieses Zertifikat gehört dem Datenlieferanten und seinem Prozess, nicht uns, denn EuroPilot Connect ist kein zugelassenes Avioniksystem und ersetzt keine zertifizierte Bordausrüstung. Und Typ 1 bedeutet, dass die Datenbank die Datenqualitätsanforderungen erfüllt, ohne dass die Verträglichkeit mit einer bestimmten zugelassenen Bordanwendung festgestellt wurde.

Was hat der Verein von einem Piloten-Netzwerk?

Der Verein ist im Netzwerk eine eigene Ebene, keine Gruppe unter vielen. Ein Beitrag mit der Sichtbarkeit „Verein" erscheint im Vereinsfeed, nicht im globalen Feed. Die Mitgliedschaft läuft über einen Beitritts- und Freigabeprozess: Du beantragst den Beitritt, der Vorstand gibt frei. Es gibt Mitglieder- und Adminrollen, und die Vereinsseite lässt sich mit Logo und Bildern gestalten.

Vereinstermine legst du als Fly-in, Stammtisch, Wartungstag, Ausflug, Schulung oder Sonstiges an, mit Zu- und Absage und mit angehängten Bildern oder PDF-Dateien. Wer Vereinsflieger.de nutzt, kann Flüge, Reservierungen und Mitglieder von dort synchronisieren. Die Flugzeuge werden in der App selbst gepflegt, die liefert die Vereinsflieger-Schnittstelle nicht aus.

Ein eigener Vereinschat existiert dagegen nicht. Gruppenchats sind freie Mitgliederlisten und nicht an einen Verein gebunden. Wer den Vereinschat sucht, muss die Gruppe selbst anlegen.

Und die Flugplätze?

Zur Community gehört bei uns auch das, was am Platz steht. Unter „Am Flugplatz" sammeln wir Restaurants, Flugschulen, Vereine, Dienstleistungen und Veranstaltungen, jeweils mit Quellenangabe und einem Kennzeichen, ob der Eintrag geprüft ist. Piloten bewerten mit Sternen von 1 bis 5, den Platz als Ganzes und einzelne Orte am Platz. Zu Veranstaltungen kannst du zusagen. Falsche Angaben lassen sich als Korrektur melden, unpassende Inhalte als Meldung.

Eine Einschränkung dazu, die du kennen solltest: Bewertungen erscheinen sofort, es gibt keine Vorabprüfung. Moderiert wird nachträglich auf Meldung hin, ab drei Meldungen wird ein Eintrag automatisch ausgeblendet.

Was kann das Netzwerk noch nicht?

Der ehrlichste Punkt zuerst: Unser Netzwerk ist jung. Die App ist seit dem 5. August 2026 im App Store. Ein soziales Netzwerk ist so viel wert wie die Leute darin, und eine Community, die es seit ein paar Wochen gibt, ist noch nicht dort, wo eine seit Jahren gewachsene ist. Wer heute zu uns kommt, kommt wegen der Flugvorbereitung und nimmt das Netzwerk mit, nicht umgekehrt. Das ist der ehrliche Stand, und ich sage ihn lieber selbst, als dass du ihn nach dem Kauf merkst.

Dazu vier konkrete Lücken:

  • Sprachnachrichten kannst du anhören, aber nicht aufnehmen. Die Wiedergabe ist da, die Aufnahme fehlt.
  • Beiträge schreibst du nur vom iPhone oder iPad. Aus dem Browser und aus der Mac-App heraus ist das Posten gesperrt, lesen kannst du überall.
  • Keinen Vereinschat, siehe oben.
  • Kommentare gibt es im Feed, nicht bei den Flugplatzbewertungen. Dort bleibt es vorerst bei Sternen und Text in der Bewertung selbst.

Was kostet die Pilot Community App?

EuroPilot Connect kostet 99 Euro im Jahr und läuft auf bis zu drei Geräten. Die ersten 30 Tage sind kostenlos, ohne dass du vorher zahlst. Der Community-Teil ist kein Zusatzpaket und kein eigenes Abo, er ist Teil derselben Lizenz wie Karte, Planung und Wetter.

Das ist ehrlicherweise ein Unterschied zu den reinen Community-Apps oben. RunwayMap ist laut eigener Seite gratis, Pilotenwelt ist für Gründungsmitglieder bis Ende 2026 frei und kostet danach 29 Euro im Jahr. Prüf die aktuellen Preise bitte beim jeweiligen Anbieter, meine Angaben sind ein Stand, keine Zusage. Du zahlst bei uns nicht für das Netzwerk, du zahlst für eine vollständige Flug-App, in der das Netzwerk enthalten ist. Wenn du ausschließlich ein soziales Netzwerk suchst und deine Planung schon woanders läuft, ist eines der günstigeren Angebote die vernünftigere Wahl. Die Rechnung geht bei uns dann auf, wenn du ohnehin eine Planungs- und Karten-App brauchst.

Häufige Fragen

Was ist eine Pilot Community App? Eine Pilot Community App ist ein soziales Netzwerk speziell für Piloten. Sie führt ein Pilotenprofil mit Flugstunden, Lizenzarten und Berechtigungen, zeigt einen Feed mit Beiträgen anderer Piloten und erlaubt Nachrichten untereinander. Der Unterschied zu allgemeinen sozialen Netzwerken liegt im Kontext: Flugplätze, Routen und Flugzeugmuster sind eigene Datentypen und nicht nur Text.

Gibt es ein deutsches soziales Netzwerk für Piloten? Ja, mehrere. Im deutschsprachigen Raum sind unter anderem RunwayMap, Pilot Social, Pilotenwelt und FollowMe aktiv, jeweils mit eigenem Schwerpunkt, dazu EuroPilot Connect als Flug-App mit eingebautem Netzwerk. Leistungsumfang und Preise unterscheiden sich deutlich, ein Blick auf die jeweilige Anbieterseite lohnt sich vor der Entscheidung.

Kann ich meine geplante Route mit anderen Piloten teilen? Ja. In EuroPilot Connect wird beim Teilen ein eingefrorener Schnappschuss der Route angelegt, mit Wegpunkten, Abflug- und Zielkennung, Gesamtstrecke, Flugzeit und einer Tabelle je Schenkel mit rechtweisendem Kurs, Distanz, Zeit, Spritmenge und Höhe. Einen missweisenden Kurs weisen wir bewusst nicht aus, solange kein Missweisungsmodell hinterlegt ist. Dieser Schnappschuss geht in Einzelchats, in Gruppenchats und als Element in einen Feed-Beitrag. Änderst du deine Route später, bleibt das Verschickte unverändert.

Gibt es Gruppenchats für Piloten? Ja, mit Gruppenname, Bild, Beschreibung und einer Adminrolle. In der Gruppe bedeutet der Lesehaken, dass alle Mitglieder gelesen haben. Einen eigenen, automatisch angelegten Vereinschat gibt es nicht, eine Vereinsgruppe legst du selbst an.

Wie steht es um den Datenschutz im Pilotenprofil? Das Profil lässt sich auf privat stellen, dann wird aus dem Folgen eine Anfrage und fremde Nachrichten landen zuerst in einem Anfragefach. Beiträge, Updates, Flugberichte, Fotos, Fragen, Flugzeuge und Flugstunden haben jeweils einen eigenen Sichtbarkeitsschalter. Lizenznummer, ausstellende Behörde und Telefonnummer werden bewusst gar nicht erst gespeichert. Beim Teilen einer Route wandert der Flugzeugtyp mit, das Kennzeichen nicht.

Ist die Community im Preis enthalten? Ja. EuroPilot Connect kostet 99 Euro im Jahr für bis zu drei Geräte, die ersten 30 Tage sind kostenlos. Profil, Feed, Nachrichten, Verein und Flugplatzbewertungen sind Teil derselben Lizenz, es gibt kein getrenntes Community-Abo.

Brauche ich als Vereinsmitglied eine eigene Lizenz? Ja, die Lizenz gilt pro Pilot und für bis zu drei Geräte. Der Verein selbst ist im Netzwerk eine Ebene mit eigenem Feed, eigenen Terminen und eigener Mitgliederverwaltung, keine eigene Lizenzform.

Fazit

Das Feld der Pilot Community Apps ist gut besetzt, und die etablierten Angebote machen ihre Sache ordentlich. RunwayMap sagt ausdrücklich selbst, dass es neben deinem Planungsprogramm steht und nicht darin, und auch die anderen genannten Angebote treten nicht als Planungsprogramm auf, soweit ihre eigenen Seiten das erkennen lassen. Genau da setzen wir an: Wenn das Netzwerk in derselben App liegt wie die Planung, ist die geteilte Route eine echte Route mit Kursen, Distanzen und Zeiten, und kein Bildschirmfoto.

Ehrlich bleibt dabei: Unsere Community ist jung, mehrere der genannten Alternativen sind günstiger oder kostenlos, und wenn du nur ein Netzwerk suchst, bist du dort besser aufgehoben. Wenn du ohnehin eine Flug-App brauchst und keine Lust hast, deinen Flug in der einen App zu planen und in der nächsten zu erzählen, ist unser Weg der kürzere.

Mehr zum Gesamtbild der Plattform steht in unserem Beitrag zur Piloten-App als Plattform statt reiner Karte. Wie die Karte darunter entsteht, zeigt der Beitrag zur digitalen ICAO-Karte.

Wenn du dir das selbst ansehen willst, kannst du EuroPilot Connect 30 Tage kostenlos testen.