ForeFlight-Alternative für Europa: die europäische VFR-App
Kurz gesagt: Eine ForeFlight-Alternative für Europa muss vor allem eines können: europäische VFR-Realität abbilden. EuroPilot Connect rendert dafür eine eigene europäische Luftfahrtkarte aus lizenzierten und offenen Luftfahrtdatenbanken, zeigt Platzrunden für DACH-Plätze (in Deutschland aus offizieller DFS-Kartengeometrie, wo sie vorliegt, sonst berechnet), folgt dem 28-tägigen AIRAC-Zyklus und lädt ganze Länder offline aufs iPad. Preis: 99 € pro Jahr für bis zu drei Geräte, 30 Tage kostenlos.
Wenn du in Europa VFR fliegst und nach einer Alternative suchst, geht es selten um „bessere App" im luftleeren Raum. Es geht um konkrete Dinge: Sieht der Luftraum so aus, wie du ihn tatsächlich fliegst? Ist die Platzrunde deines Heimatplatzes drin? Funktioniert die Karte im Alpental ohne Netz? Und zahlst du am Ende einen Preis in Euro, den du überblickst?
EuroPilot Connect ist aus dem Sport- und Segelfliegerclub Bad Waldsee-Reute heraus entstanden, zu Hause auf EDMZ, 660 Meter Gras, Bahn 14/32, nicht am Reißbrett einer Softwarefirma. Viele im Team haben eine Pilotenlizenz, geflogen und erprobt wird auf Bristell LSA, Comco Ikarus C42 C und Robin DR400, also quer über Ultraleicht und Echo-Klasse. Ich habe die App selbst gebaut, neutral bin ich also nicht. Dieser Beitrag ist keine neutrale Testredaktion, sondern eine offene Gegenüberstellung. Die Preise beider Seiten stammen von den jeweiligen Anbieterseiten und tragen ihr Prüfdatum; wo ich über den Funktionsumfang anderer nichts Belegtes habe, sage ich das, statt zu raten.
Kurz und knapp
- Du fliegst VFR in DACH und willst eine für Europa gebaute App → EuroPilot Connect (native iOS-App, 99 €/Jahr, 30 Tage gratis, bis zu 3 Geräte).
- Du willst zuerst den großen Überblick über VFR-Apps → lies den VFR-App-Guide.
- Dir geht es vor allem um Moving-Map und Cockpit-Bedienung → das behandelt die Flug-Navigationsapp.
- Du willst mehr als eine Karte (Verein, Flugbuch, Community) → siehe Piloten-App als Plattform.
- Du willst ForeFlights aktuellen Funktionsumfang und Preis wissen → das steht bei foreflight.com aus erster Hand. Ich behaupte hier bewusst nichts darüber.
Was muss eine ForeFlight-Alternative für Europa können?
Europäische VFR-Fliegerei hat Eigenheiten, die eine App entweder abbildet oder nicht. Der Luftraum ist kleinteilig und wechselt mit der Landesgrenze. Pflichtmeldepunkte, Segelfluggebiete und zeitlich aktive Beschränkungsgebiete gehören zum Alltag. Und die amtliche Grundlage ist nicht eine einzige Behörde, sondern eine pro Land: in Deutschland die DFS mit dem AIP VFR, in Österreich Austro Control, in der Schweiz Skyguide.
Daraus ergeben sich vier praktische Prüffragen für jede App, die du dir ansiehst:
- Kartendarstellung: Sind Lufträume, Meldepunkte und Plätze so dargestellt, wie du sie aus der ICAO-Karte kennst?
- Lokale Details: Gibt es Platzrunden, Flugplatzlayouts und Frequenzen für die Plätze, die du wirklich anfliegst?
- Datenaktualität: Folgt die Luftfahrtdatenbank dem AIRAC-Zyklus, und wie kommen kurzfristige NOTAMs (Notices to Airmen, amtliche Kurzfristmeldungen wie gesperrte Pisten) dazu?
- Offline: Bekommst du im Alpental oder über der Nordsee ohne Mobilfunk noch eine Karte?
Diese vier Punkte beantworte ich unten für EuroPilot Connect konkret. Für jede andere App gilt: Stell dieselben vier Fragen und lass sie dir vom Anbieter beantworten.
Was ich über ForeFlight sage, und was nicht
ForeFlight begegnet dir bei fast jeder Suche nach EFB-Apps (Electronic Flight Bag, also die digitale Kniebrett-Mappe im Cockpit). Was ich belegen kann, steht auf ForeFlights eigener Preisseite, abgerufen am 4. September 2026: Die Einzelnutzer-Pläne heißen Starter, Essential und Premium und kosten 130, 260 und 390 US-Dollar pro Jahr. Ein Jahresabo gilt für zwei iPads und ein iPhone oder ein iPad und zwei iPhones. Eine geografische Region ist enthalten, europäische Karten laufen über optionale Zusatzpakete, deren Preis die Seite nicht beziffert.
Zwei Dinge dazu, damit der Vergleich fair bleibt. Die Beträge stehen in Dollar, nicht in Euro, und was am Ende auf deiner Abrechnung landet, hängt an Wechselkurs und Umsatzsteuer. Und was das Europa-Zusatzpaket kostet, weiß ich nicht, also schätze ich es auch nicht. Zum Vergleich die eigene Seite: 99 Euro im Jahr, bis zu drei Geräte, 30 Tage kostenlos, Europa ist kein Zusatzpaket, sondern der Ausgangspunkt.
Beim Funktionsumfang darüber hinaus bleibe ich zurückhaltend: Zu Kartenlizenzen, Regionsumfang und Ausstattung der einzelnen Pläne habe ich keine unabhängig geprüften Daten, und ich erfinde keine. Was ForeFlight heute in Europa abdeckt, welche Karten-Optionen es gibt und was ein Abo kostet, liest du am besten direkt auf foreflight.com. Für Preis- und Funktionsvergleiche gilt ohnehin: Prüf die aktuellen Konditionen vor der Kaufentscheidung selbst, bei uns genauso wie beim Wettbewerb.
Was ich dir stattdessen liefern kann, ist maximale Transparenz über die eigene Seite. Das ist der Rest dieses Artikels.
So prüfst du jede Alternative in 15 Minuten
Vergleichslisten im Netz veralten schnell, und jede App ändert Preise und Funktionsumfang. Verlässlicher ist ein eigener Kurztest, nimm eine Strecke, die du wirklich fliegst, zum Beispiel Augsburg (EDMA) nach Friedrichshafen (EDNY), und arbeite diese Liste in jeder App ab:
- Plane die Strecke und schau dir die Luftraumstaffelung entlang des Wegs an. Erkennst du auf Anhieb, welchen Luftraum du in welcher Höhe berührst?
- Ruf deinen Heimatplatz auf. Ist die Platzrunde hinterlegt, mit Richtung und Höhe?
- Schalte das Gerät in den Flugmodus. Wie viel Karte bleibt übrig?
- Such das NOTAM-Briefing für die Strecke. Wie viele Schritte brauchst du dorthin?
- Rechne den Jahrespreis auf die Zahl deiner Geräte um, bei EuroPilot Connect sind bis zu drei Geräte in den 99 € enthalten; wie andere Anbieter das handhaben, steht in deren Preisübersicht.
Nach diesen fünf Punkten weißt du mehr über die Eignung einer App für deinen Flugraum als nach jeder Vergleichstabelle, meiner eingeschlossen.
Wie sieht die europäische Karte in EuroPilot Connect aus?
EuroPilot Connect rendert seine Luftfahrtkarte selbst, sie ist keine gescannte oder zugekaufte Papierkarte, sondern wird aus Luftfahrtdatenbanken aufgebaut, primär von KEYVAN Aviation. Es gibt einen ICAO-Kartenmodus, der bewusst nah an der Optik amtlicher 1:500.000-VFR-Karten liegt, damit du dich nicht umgewöhnen musst.
Darunter liegt eine selbst gehostete europäische Basiskarte, die 25 europäische Länder abdeckt und von eigener Infrastruktur ausgeliefert wird statt von einem Drittanbieter. Auf der Karte liegen die üblichen Verdächtigen: Flugplätze mit Frequenzen und Elevation, Navaids (VOR/NDB/DME), maßstabsgetreue Pistengeometrie sowie Pflicht- und Nicht-Pflichtmeldepunkte.
Konkret aus dem Cockpit gedacht: Fliegst du von Augsburg (EDMA) nach Friedrichshafen (EDNY), siehst du die Lufträume entlang der Strecke nach deiner geplanten Reiseflughöhe gefiltert, dazu einen vertikalen Streckenschnitt mit Gelände und Luftraumschichten, plus die Lufträume auf Wunsch in 3D, wenn du eine Situation vor dem Flug wirklich verstehen willst.
Sind Platzrunden für deutsche Plätze enthalten?
Ja. EuroPilot Connect zeigt Platzrunden mit Links- oder Rechtsverkehr und Platzrundenhöhe. Für deutsche Plätze wird offizielle DFS-Sichtflugkarten-Geometrie verwendet, wo sie vorliegt; wo sie nicht vorliegt, wird eine rechteckige Platzrunde berechnet. Zusätzlich schlägt die App windabhängig die passende Piste vor.
An einem Platz wie Augsburg (EDMA) siehst du damit Verkehrsrichtung und Platzrundenhöhe direkt auf der Karte, statt sie dir vor dem Abflug aus dem Anflugblatt zusammenzusuchen.
Wichtig und ohne Beschönigung: Die App ersetzt nicht den Blick ins amtliche AIP VFR oder in die Anflugblätter des Platzes. Maßgeblich bleibt die amtliche Veröffentlichung, die Platzrunde in der App ist Vorbereitung und Situationsbewusstsein, nicht die Rechtsgrundlage. Gerade bei Plätzen mit Lärmschutzauflagen oder besonderen Abflugrouten lohnt der zusätzliche Blick immer.
Wie aktuell sind die Luftfahrtdaten?
Die Luftfahrtdaten folgen dem AIRAC-Zyklus: Der ist von der ICAO weltweit definiert und läuft in festen 28-Tage-Schritten, an denen sich auch die nationalen AIPs von DFS, Austro Control und Skyguide ausrichten. EuroPilot Connect synchronisiert zum Zyklusbeginn vom Server nach, du brauchst dafür kein App-Update aus dem Store.
Ein Punkt, den ich ausdrücklich klarstellen will, weil er sicherheitsrelevant ist: NOTAMs gehören nicht in diesen 28-Tage-Takt. NOTAMs erscheinen kurzfristig und laufend. In EuroPilot Connect werden sie deshalb separat geladen und im geografischen Kontext entlang deiner Route angezeigt. Ein aktueller AIRAC-Stand ist also kein Ersatz für ein frisches NOTAM-Briefing vor dem Flug.
Funktioniert die Navigation ohne Netz?
Ja, und zwar bewusst als Offline-First-Ansatz. Du tippst ein Land an und lädst dessen Paket herunter: Basiskarte, Gelände, Flugplätze, Lufträume, Navaids, Pisten, Meldepunkte, Platzrunden und Flugplatzlayouts. Der Download bleibt über App-Neustarts hinweg erhalten und synchronisiert sich über deine Geräte.
Praxisbeispiel Alpen: Auf einem Flug Richtung Innsbruck (LOWI) oder über den Alpenhauptkamm ist Mobilfunk streckenweise Glückssache. Mit vorab geladenem Österreich- und Deutschland-Paket bleibt die Karte inklusive Gelände und Luftraum vollständig, unabhängig vom Empfang.
Schnellvergleich: was ist belegbar, was nicht?
Diese Tabelle ist bewusst asymmetrisch. Die EuroPilot-Spalte speist sich aus unserer eigenen Feature-Registry; die ForeFlight-Spalte lasse ich leer, weil ich dazu keine geprüften Daten habe, alles andere wäre geraten.
| Kriterium | EuroPilot Connect | ForeFlight |
|---|---|---|
| Europäische VFR-Karte | selbst gerendert aus Luftfahrtdatenbanken, 4.724 Pisten an 3.784 Flugplätzen in 60 Ländern, ICAO-naher Modus | nicht unabhängig verifiziert → foreflight.com |
| Europa-Abdeckung | Grundkarte für 25 europäische Länder selbst gehostet, Luftfahrtdaten für 36 Länder, enthalten | eine Region enthalten, europäische Karten als optionales Zusatzpaket, Preis dort nicht beziffert (Stand 04.09.2026) |
| Platzrunden (DACH) | 1.321 Platzrunden, davon 1.133 in Deutschland, aus DFS-Kartengeometrie wo verfügbar, sonst berechnet | nicht unabhängig verifiziert |
| Datenzyklus | AIRAC 28 Tage, Server-Sync ohne Store-Update | nicht unabhängig verifiziert |
| Offline | ganze Länder inkl. Gelände und Layouts | nicht unabhängig verifiziert |
| Plattform | native iOS-App (SwiftUI, Deutsch und Englisch) | nicht unabhängig verifiziert |
| Preis | 99 €/Jahr, bis zu 3 Geräte, 30 Tage kostenlos | Starter 130 / Essential 260 / Premium 390 USD pro Jahr; 2 iPads + 1 iPhone oder 1 iPad + 2 iPhones (Stand 04.09.2026) |
| Verein & Community | Vereinsflieger.de-Sync, Feed, Profile, Flugbuch | nicht unabhängig verifiziert |
Wenn dir das zu wenig Vergleich ist: völlig legitim. Dann ist die ehrlichste Empfehlung, beide Apps auf demselben geplanten Flug parallel laufen zu lassen und selbst zu urteilen. Bei uns sind dafür 30 Tage ohne Zahlung vorgesehen; ob und wie lange andere Anbieter testen lassen, steht auf deren eigenen Seiten.
Was bekomme ich außer der Karte?
Eine Karte allein macht noch keinen Flug. In EuroPilot Connect hängt an der Route direkt die Vorbereitung: METAR (aktuelle Platzwettermeldung), TAF (Flugplatzvorhersage) sowie SIGMET und AIRMET (Warnungen vor signifikantem Wetter) je Platz, dazu ein KI-Wetterbriefing in Klartext, ein Sprit-Planer mit Reserven, Gewicht & Balance mit CG-Envelope (dem zulässigen Schwerpunktbereich deines Musters) und ein Performance-Rechner mit automatischer Dichtehöhe. Für einen Sommerflug nach Innsbruck ist gerade Letzteres kein Luxus: Dichtehöhe entscheidet dort über die realistische Startstrecke.
Für den Flug selbst gibt es die Moving-Map mit Track-up-Ausrichtung und HUD (Heads-up-Display mit Höhe, Geschwindigkeit und Kurs), Luftraum-Annäherungswarnungen, den Gleitkreis bei Motorausfall und einen Notfallmodus mit den nächstgelegenen Plätzen.
Beim Verkehr lohnt der genaue Blick, weil hier oft zu viel erwartet wird: Angezeigt wird internetbasierter ADS-B-Verkehr im Umkreis von rund 20 NM, dafür brauchst du also Empfang, im Alpental ohne Mobilfunkempfang steht er nicht zur Verfügung. Ist zusätzlich ein FLARM-Gerät per WLAN verbunden, laufen dessen Ziele in derselben Ebene mit. Die Kartendarstellung dient dem Situationsbewusstsein und ist ausdrücklich kein zertifiziertes Kollisionswarnsystem. FLARM-Kollisionswarnungen bleiben davon unberührt aktiv, auch dann, wenn du die Verkehrsanzeige auf der Karte ausschaltest.
Und nach der Landung: Der aufgezeichnete Flug landet automatisch im Flugbuch, lässt sich in die Community teilen und, falls dein Verein Vereinsflieger.de nutzt, mit Flügen, Flotte, Mitgliedern und Reservierungen synchronisieren. Den ICAO-Flugplan erzeugt die App als PDF und führt dich zum richtigen nationalen Flugplan-Aufgabeportal; sie reicht ihn bewusst nicht automatisch ein.
Für wen ist was?
- Wähle eine andere App, wenn dein Fliegen überwiegend außerhalb Europas stattfindet oder du an ein bestimmtes Avionik-Ökosystem gebunden bist. Welche App das am besten abdeckt, klärst du direkt beim jeweiligen Anbieter, ich habe dazu keine geprüften Daten.
- Wähle EuroPilot Connect, wenn dein Fliegen in DACH und Europa stattfindet, du eine für diesen Raum gebaute Karte samt Platzrunden willst, Wert auf Offline-Länder legst und einen klaren Euro-Preis für bis zu drei Geräte bevorzugst.
- Wähle bewusst gar nichts sofort, wenn du unsicher bist: Flieg dieselbe Strecke, etwa Straubing (EDMS) nach Augsburg (EDMA), zweimal mit zwei Apps. Nach zwei Flügen weißt du mehr als nach zehn Vergleichstabellen.
Was keine App leistet, unabhängig vom Hersteller: Sie ersetzt weder die vorgeschriebene Flugvorbereitung, in Europa geregelt in SERA.2010 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012, siehe EASA, noch deine Entscheidung als verantwortlicher Pilot.
Woher unsere Luftfahrtdaten kommen
Der Datenbestand kommt primär von KEYVAN Aviation über eine kommerzielle ARINC-424-Lizenz, ergänzt durch openAIP und open flightmaps. KEYVAN ist einer von sieben Betrieben, die in der EASA-Liste der zugelassenen ATM/ANS-Organisationen ein Zertifikat für Datendienste (DAT) tragen; Stand der Liste ist der 2. Juli 2026, KEYVANs Zertifikat läuft unter EASA.AOA.DAT.033 als Typ 1. Nach eigenen Angaben wertet KEYVAN dafür AIP, AIC und NOTAM aus 195 Ländern aus, deckt über 32.000 Flugplätze und 42.000 Bahnen ab und liefert im ARINC-424-Format im AIRAC-Takt.
Zwei Sätze zur Einordnung, damit daraus kein falscher Eindruck entsteht. Das Zertifikat gilt dem Datenlieferanten und seinem Prozess, nicht unserer App: EuroPilot Connect ist kein zugelassenes Avioniksystem und ersetzt keine zertifizierte Bordausrüstung. Und Typ 1 heißt, dass die Datenbank die Datenqualitätsanforderungen erfüllt, ohne dass die Verträglichkeit mit einer bestimmten zugelassenen Bordanwendung festgestellt wurde.
Häufige Fragen
Gibt es eine ForeFlight-Alternative speziell für Europa? Ja, es gibt mehrere Anbieter. EuroPilot Connect ist einer davon und ist gezielt für den europäischen VFR-Raum gebaut. Weitere Namen, die dir bei der Suche begegnen werden, sind SkyDemon, EasyVFR, Air Navigation Pro und Garmin Pilot, zu deren Funktionsumfang, Verbreitung und Preisen haben wir keine verifizierten Daten und behaupten daher nichts. Informiere dich direkt beim jeweiligen Anbieter.
Brauche ich in der App eine eigene ICAO-Karte für Deutschland? Du brauchst eine Darstellung, die der amtlichen VFR-Karte nahekommt. EuroPilot Connect rendert dafür einen eigenen ICAO-Kartenmodus aus seinen Luftfahrtdatenbanken. Die amtliche Grundlage bleibt das AIP VFR der DFS.
Sind Platzrunden für DACH-Plätze enthalten? Ja. Für deutsche Plätze wird offizielle DFS-Sichtflugkarten-Geometrie genutzt, wo sie vorliegt, sonst wird eine rechteckige Platzrunde berechnet. Maßgeblich bleibt immer die amtliche Veröffentlichung des Platzes.
Funktioniert EuroPilot Connect offline? Ja. Du lädst ganze Länder inklusive Basiskarte, Gelände, Lufträumen, Plätzen, Meldepunkten und Platzrunden herunter. Die Daten bleiben nach App-Neustarts erhalten.
Was kostet EuroPilot Connect? 99 € pro Jahr für bis zu drei Geräte, mit 30 Tagen kostenlosem Test. Gekauft wird über die Website; in der App meldest du dich per E-Mail, Apple- oder Google-Login an.
Auf welchen Geräten läuft EuroPilot Connect? EuroPilot Connect ist eine native iOS-App (SwiftUI), verfügbar auf Deutsch und Englisch und für die randlose Nutzung im Cockpit gebaut. Deine Lizenz gilt für bis zu drei Geräte.
Ersetzt die App das NOTAM-Briefing? Nein. NOTAMs werden in der App entlang deiner Route angezeigt, erscheinen aber kurzfristig und laufend, anders als die AIRAC-Daten im 28-Tage-Takt. Das offizielle Briefing vor dem Flug bleibt Pflicht.
Fazit
Die ehrlichste Antwort auf „ForeFlight-Alternative für Europa" ist keine Abrechnung mit einem Wettbewerber, sondern eine Prüfliste: europäische Kartendarstellung, lokale Details wie Platzrunden, AIRAC-Aktualität plus separates NOTAM-Briefing und echtes Offline. Wenn deine App diese vier Punkte für deinen Flugraum sauber beantwortet, ist sie die richtige, unabhängig vom Logo.
EuroPilot Connect ist für genau diesen Flugraum gebaut: eine eigene europäische Luftfahrtkarte auf einer selbst gehosteten Basiskarte über 25 Länder, Platzrunden für DACH-Plätze, in Deutschland aus DFS-Sichtflugkarten-Geometrie, wo sie vorliegt, sonst berechnet, Offline-Pakete pro Land und ein klarer Preis von 99 € im Jahr für bis zu drei Geräte.